Für heute hatten wir zwei Ausflüge gebucht, mussten jedoch
einen stornieren, da es zeitlich nicht hingekommen wäre. Swaantje durfte
entscheiden und hat sich für die Jeep-Safari entschieden… ehrlich gesagt hatte
ich das gehofft, aber nach unserem Sommer-Erlebnis nicht geglaubt.
Nach dem Frühstück sind
wir dann schon mal auf eigene Faust von Bord gegangen – eigentlich um den
Starbucks zu suchen. Aber der ist ausgerechnet am anderen Ende der Insel
gewesen. Also haben wir das auch nächstes Mal verschoben, weil wir dann eh
einen Ausflug in die Ecke haben… Es war mal wieder (wie so oft) nervig, dass
die Scharen von Taxen schon versuchten die Touris abzufangen… Also wenn man
einem oder zwei „nein“ sagen muss, dann ist es ja noch okay… ab dem 20ten wird
es nervig – richtig nervig! Vor allem frage ich mich immer: glauben die
wirklich, dass die 19 bis 39 vor ihnen nicht gefragt haben – oder man sich auf
dem Weg entlang der Schlange der wartenden Taxen es sich anders überlegt – oder
dass man genau ihn/sie sympathischer finden als die anderen und dann dort
einsteigt – oder dass man irgendwann „ja“ sagt, um seine Ruhe zu haben… da
haben wir es wieder: andere Länder – andere Sitten…
Wir wollten uns dann ein wenig in der Hafenstadt ansehen.
Fairerweise muss man sagen, dass es nicht viel Sehenswertes gab… wir haben uns
erstmal ein wenig Geld geholt – uns ein wenig in die Läden angeschaut und dabei
immer brav die Schuhe ausgezogen – und sind schlussendlich in ein Nagelstudio
(also was sich hier so nennt), da wir es beide vor dem Urlaub nicht mehr
geschafft haben, uns zu Hause neue Nägel machen zu lassen… Der Preis ein
Schnäppchen – 600 Bhat (umgerechnet ca. 15,00 Euro) – allerdings auch irgendwie
ein Erlebnis für sich… die würden sich vermutlich fragen, warum Deutsche so ein
aufwendiges Nagelstudio haben… lach… hier bekommt man halt mal seine Acryllampe
auf den Schoß gestellt, während man in so einem kleinen Stühlchen hockt mit
seinem Handtuch auf den Schoß und mit Metallpfeile und Nagelknipser gearbeitet
wird… und die sogenannten Gel-Nägel wohl auch eher der unter der UV-Lampe zu
härtende Nagellack ist.. aber egal, die Nägel sehen wenigstens wieder
ordentlich aus und halten hoffentlich den Urlaub über… Auf ihrer Preisliste
haben sie immer noch gleich ne Dauer stehen… ach, ich hätte mich über die 30
angegebenen Minuten sehr gefreut – wobei ich sehr verwundert war, dann zu Hause
werden dafür 60 benötigt – und die ist echt schon gut… es waren dann zum
Schluss knappe 100 Minuten… egal…
Dann zurück zum Schiff, denn um 12.00 Uhr beginnt unser
Ausflug „Jeepsafari ins bergige Landesinnere“ – man war das ne Gaudi… da hätte
ich glatt Bock, irgendwo anders noch ne Jeepsafari zu machen… Die Fahrt an sich
war schon total lustig – und dann haben wir auch noch diverses zu sehen
bekommen… wie Kautschuk hergestellt wird… eine Ananas-Plantage… eine riesige
goldene Buddah-Statue… einen Wasserfall… Elefanten… das volle Programm… es war
wirklich total toll!!!
Wir sind allerdings froh, dass morgen endlich die
Weihnachtstage zu Ende sind und wir uns abends auf normales Essen freuen können…
klar, super gemeint vom Schiff – und sicherlich legen auch viele Wert darauf –
aber wir sind vor Weihnachten „abgehauen“, weil wir normale Weihnachtstage
wollten und keine Weihnachtsganz und Co. Nun bin ich den 4ten Tag auf dem
Schiff und ich hatte noch nicht einmal meinen heißgeliebten WOK zum Abendessen…
Mal sehen, was wir morgen am Seetag schönes veranstalten… es
wird ja viel angeboten – uns wird schon was einfallen… ein Malkurs oder eine
Vorlesung oder schwimmen oder sonnen oder Fitness oder Sauna oder oder oder…
wir werden das Programm mal in Ruhe „studieren“…
Ach, es ist toll, dass wir 3 Wochen genießen dürfen!!!! Das
ist eine gute Entscheidung gewesen von 2 auf 3 umzubuchen…











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