Sie Silvesterparty war der Hammer! Fotos folgen...
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Dienstag, 29. Dezember 2015
Montag, 28. Dezember 2015
28.12.2015 - Phu My / Ho-Chi-Minh-Stadt
Heute hatten wir unseren Ausflug nach Ho Chi Minh Stadt –
dem ehemaligen Saigon… eigentlich hatten wir gebucht „geschichtsträchtiges Ho
Chi Minh“… nachdem wir bei der Landausflugsabteilung waren und sie uns
empfohlen hatte lieber „Ho Chi Minh auf eigene Faust“ zu buchen, haben wir
umgebucht… das haben wir allerdings schnell bereut…
Wenn man sich in einem Land – um nicht zu sagen: auf
einem Kontinent – so gar nicht auskennt, dann sollte man sich vielleicht auch
einfach durch die Gegend führen lassen. Wir werden uns in aller Ruhe nochmal
ansehen, was wir gebucht haben für die anderen Tage und werden das ggf. nochmal
ändern…
Noch nie in unserem Leben haben wir so viele Roller auf
einem Haufen gesehen… gefühlt waren es ne Millionen Rollerfahrer, die uns heute
über den Weg gelaufen – äh, gefahren – sind… Ampeln? Wenn wir heute 5 davon gesehen
haben, waren es wohl viele – aber auch das ist völlig egal, weil die scheinen
nur Dekoration zu sein… das erste was wir begriffen haben war: geh einfach,
auch über eine Hauptverkehrsstraße und bete zu Gott, dass alle mit fahrendem
Untersatz bremsen oder um dich herum fahren… hat zum Glück heute hervorragend
geklappt…
Das andere was wir gelernt haben: kein Wunder, dass man
sich sonst oft darüber wundert, wie Asiaten so (fr)essen… also damit meinen wir
jetzt nicht, den dauerhaft in Europa oder Amerika lebenden Asiaten, sondern den
asiatischen Asiaten auf den man mal im Urlaub, auf einer Kreuzfahrt oder bei
der CeBit trifft und man sich fragt „boah, könnt ihr nicht ordentlich essen“ –
definitiv, wenn ich hier geboren wäre und hier essen gelernt hätte und egal in
welchem Alter auf einem Stuhl sitzen würde, der kleiner ist als der meines
3jährigen Patenkindes und dazu einen genauso niedrigen Tisch hätte – ja dann
hätte ich auch den Teller vor meiner Nase und würde der Einfachkeit halber das
Essen auch einfach so reinschieben… Und wenn man das von je her gelernt hat,
dann kann man wohl auch an einem normal hohen Tisch mit normal hohen Stühlen
nicht von heute auf morgen anders essen – sondern man ist es so gewohnt… es hat
also sehr dazu beigetragen, dass Swaantje und ich nun verstehen, warum viele
Asiaten (für uns) so unmöglich essen…
Tja und was sollen wir zu Ho Chi Minh Stadt sagen?
Sicherlich wird es einige nette Ecken geben – die sind uns aber verborgen
geblieben, weil wir wie hilflose Touris durch die Gegend geirrt sind (so wie x
Mitreisende auch, auf die wir an verschiedenen Stellen trafen)… der
angekündigte Stadtplan war leider kein ordentlicher Stadtplan, sondern eine
schlechte Kopie, die zur Orientierung null geeignet war… Das Starbucks Café
haben wir – mit durchfragen – gefunden, so dass wir unsere Mug-Sammlung
erweitern konnten… Wir sind auf einem vietnamesischen Markt gewesen, sehr
gewöhnungsbedürftig dass die Tiere die zum Essen verkauft werden noch leben…
und als wir in den Bereich mit Kleidung kamen, dachte ich, ich drehe durch… da
wünschte man sich auf den Markt nach Istanbul, wo einem auf einmal die
Verkäufer als angenehm und weniger aufdringlich vorkamen als hier in Vietnam –
besonders stehe ich ja darauf angepackt zu werden… und genau am Ausgang gab es
einen Stand, die das System verstanden hatten: lass die Touris in Ruhe und sie
werden zu dir kommen um zu kaufen… Auf Anhieb fiel mir ein Kleid ins Auge –
natürlich nicht in Zeltgröße – das ich toll fand… Swaantje war erst nicht so
begeistert, ließ sich dann aber überzeugen, vor allem bei dem Preis… hm, nun
kann ich wohl Silvester nicht mit meinem Kind feiern… sie mega aufgebrezelt und
ich im langweiligen Hosenanzug, den ich auch schon Heiligabend an hatte…
Und während die Verkäuferin das Kleid in der passenden
Farbe und Größe raussuchte, hüpfe Swaantje ein Hello Kitty Koffer ins Auge –
das der (angeblich) brüllte „kauf mich – kauf mich – nimm mich mit nach
Deutschland“ muss ich wohl nicht erwähnen… und weil man Geschwister nicht
trennen soll, musste das passende Beautycase natürlich auch mit… wäre sonst ja
ganz alleine in Vietnam zurück geblieben… das hätte Swaantje ja nicht übers
Herz gebracht… *hüstel* …sie will den beiden ein schönes neues zuhause in
Hannover geben und ist auch gerne bereit, ihnen Teile der Welt zu zeigen… nett,
oder???
Also kurz gesagt: drei Stunden im Bus (1,5 hin – 1,5
zurück) für den Ausflug haben sich nicht wirklich gelohnt… bzw. wir hätten eine
geführte Fahrt machen sollen, damit wir die vermutlich schönen Ecken gesehen
hätten…
Wie stellten wir so schön fest: wieder ne Nadel in der
Weltkarte bei den Orten, wo wir waren… allerdings kein Ort zu dem wir
zurückkehren möchten…
Samstag, 26. Dezember 2015
26.12.2015 - Koh Samui
Für heute hatten wir zwei Ausflüge gebucht, mussten jedoch
einen stornieren, da es zeitlich nicht hingekommen wäre. Swaantje durfte
entscheiden und hat sich für die Jeep-Safari entschieden… ehrlich gesagt hatte
ich das gehofft, aber nach unserem Sommer-Erlebnis nicht geglaubt.
Nach dem Frühstück sind
wir dann schon mal auf eigene Faust von Bord gegangen – eigentlich um den
Starbucks zu suchen. Aber der ist ausgerechnet am anderen Ende der Insel
gewesen. Also haben wir das auch nächstes Mal verschoben, weil wir dann eh
einen Ausflug in die Ecke haben… Es war mal wieder (wie so oft) nervig, dass
die Scharen von Taxen schon versuchten die Touris abzufangen… Also wenn man
einem oder zwei „nein“ sagen muss, dann ist es ja noch okay… ab dem 20ten wird
es nervig – richtig nervig! Vor allem frage ich mich immer: glauben die
wirklich, dass die 19 bis 39 vor ihnen nicht gefragt haben – oder man sich auf
dem Weg entlang der Schlange der wartenden Taxen es sich anders überlegt – oder
dass man genau ihn/sie sympathischer finden als die anderen und dann dort
einsteigt – oder dass man irgendwann „ja“ sagt, um seine Ruhe zu haben… da
haben wir es wieder: andere Länder – andere Sitten…
Wir wollten uns dann ein wenig in der Hafenstadt ansehen.
Fairerweise muss man sagen, dass es nicht viel Sehenswertes gab… wir haben uns
erstmal ein wenig Geld geholt – uns ein wenig in die Läden angeschaut und dabei
immer brav die Schuhe ausgezogen – und sind schlussendlich in ein Nagelstudio
(also was sich hier so nennt), da wir es beide vor dem Urlaub nicht mehr
geschafft haben, uns zu Hause neue Nägel machen zu lassen… Der Preis ein
Schnäppchen – 600 Bhat (umgerechnet ca. 15,00 Euro) – allerdings auch irgendwie
ein Erlebnis für sich… die würden sich vermutlich fragen, warum Deutsche so ein
aufwendiges Nagelstudio haben… lach… hier bekommt man halt mal seine Acryllampe
auf den Schoß gestellt, während man in so einem kleinen Stühlchen hockt mit
seinem Handtuch auf den Schoß und mit Metallpfeile und Nagelknipser gearbeitet
wird… und die sogenannten Gel-Nägel wohl auch eher der unter der UV-Lampe zu
härtende Nagellack ist.. aber egal, die Nägel sehen wenigstens wieder
ordentlich aus und halten hoffentlich den Urlaub über… Auf ihrer Preisliste
haben sie immer noch gleich ne Dauer stehen… ach, ich hätte mich über die 30
angegebenen Minuten sehr gefreut – wobei ich sehr verwundert war, dann zu Hause
werden dafür 60 benötigt – und die ist echt schon gut… es waren dann zum
Schluss knappe 100 Minuten… egal…
Dann zurück zum Schiff, denn um 12.00 Uhr beginnt unser
Ausflug „Jeepsafari ins bergige Landesinnere“ – man war das ne Gaudi… da hätte
ich glatt Bock, irgendwo anders noch ne Jeepsafari zu machen… Die Fahrt an sich
war schon total lustig – und dann haben wir auch noch diverses zu sehen
bekommen… wie Kautschuk hergestellt wird… eine Ananas-Plantage… eine riesige
goldene Buddah-Statue… einen Wasserfall… Elefanten… das volle Programm… es war
wirklich total toll!!!
Wir sind allerdings froh, dass morgen endlich die
Weihnachtstage zu Ende sind und wir uns abends auf normales Essen freuen können…
klar, super gemeint vom Schiff – und sicherlich legen auch viele Wert darauf –
aber wir sind vor Weihnachten „abgehauen“, weil wir normale Weihnachtstage
wollten und keine Weihnachtsganz und Co. Nun bin ich den 4ten Tag auf dem
Schiff und ich hatte noch nicht einmal meinen heißgeliebten WOK zum Abendessen…
Mal sehen, was wir morgen am Seetag schönes veranstalten… es
wird ja viel angeboten – uns wird schon was einfallen… ein Malkurs oder eine
Vorlesung oder schwimmen oder sonnen oder Fitness oder Sauna oder oder oder…
wir werden das Programm mal in Ruhe „studieren“…
Ach, es ist toll, dass wir 3 Wochen genießen dürfen!!!! Das
ist eine gute Entscheidung gewesen von 2 auf 3 umzubuchen…
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